Urologie Wien - Dr. Eva Donner Fachärztin für Urologie

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Dr. Eva Donner
Fachärztin für Urologie
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A-1190 Wien

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Welche Rolle spielt der PCA3 Test
bei der Diagnose eines Prostata-Karzinoms?

Wie kann mir der PCA3 Test helfen?

Die Entnahme von Gewebe aus der Prostata (die sog. "Prostata-Biopsie" mit Hilfe einer Biopsie-Nadel) ist  bisher die einzige Möglichkeit, bei Krebsverdacht die Diagnose zu sichern.

Gegenwärtig gibt es zwei Gründe für die Durchführung einer Prostata-Biopsie: (i) Veränderungen der Prostata ("Verhärtung"), die durch eine Tastuntersuchung der Prostata vom Enddarm aus festgestellt werden ("digitale rektale Untersuchung") und (ii) ein  erhöhter Blutwert, nämlich das Prostata-spezifische Antigen ("PSA-Wert") über 2,5 - 6,5 ng/mL je nach Alter des Patienten.

Leider kann der PSA-Wert oft nicht genau vorhersagen, ob wirklich ein Krebs hinter einer PSA-Erhöhung steckt. Wurde eine Biopsie durchgeführt und ein Karzinom nicht gefunden (d.h. die Biopsie war "negativ"), heißt dies nicht in jedem Fall, dass kein Prostata-Krebs vorhanden ist, denn die Biopsie-Nadel könnte das Krebsgewebe verfehlt haben. In diesem Fall muss von Arzt und Patient die Entscheidung getroffen werden, ob erneut Prostata-Biopsien entnommen oder ob zugewartet werden soll.

Oft werden erneut Prostatabiopsien empfohlen. Eine Belastung für den Betroffenen mit möglicherweise unerwünschten Nebenwirkungen: Erstens kann die Prostatabiopsie Schmerzen, Blutungen und Infektionen verursachen. Zweitens kann die Durchführung vieler Biopsien auch kleine Karzinome sichtbar machen, die eigentlich keine Behandlung erfordern würden.

Der PCA3-Test kann eine Entscheidungshilfe darstellen, ob und wann eine Biopsie erfolgen soll. Dies gilt insbesondere für Männer mit erhöhtem PSA, bei denen eine vorangegangene Biopsie ohne krankhaften Befund ("negativ") war.