Urologie Wien - Dr. Eva Donner Fachärztin für Urologie

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Dr. Eva Donner
Fachärztin für Urologie
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A-1190 Wien

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Kann der PSA-Wert erhöht sein,
ohne daß ein Prostata-Karzinom vorliegt?

Ein erhöhter PSA-Wert wird zwar bei als ein Grund für die Durchführung einer Prostata-Biopsie herangezogen, er ist jedoch nicht spezifisch für Prostatakrebs. Mit anderen Worten: eine Erhöhung des PSA-Werts weist nicht automatisch auf das Vorliegen eines Prostatakrebs hin. (links zu wikipedia)

In der Tat wird bei einem erhöhten PSA-Wert in der Mehrzahl der Fälle kein Prostatakarzinom festgestellt. Bei über 70 % der Männer, bei denen nach dem "Screening" mit Tastuntersuchung und PSA-Bestimmung eine Biopsie durchgeführt wird, findet sich kein Prostatakarzinom.

Unter anderem können folgende  Einflüsse zu einer Erhöhung des PSA-Werts führen, ohne dass ein Prostata-Karzinom vorliegen muss:

  • Prostata-Entzündung (Prostatits)
  • Harnwegs-Infektionen
  • Gutartige Prostata-Vergrößerung
  • Mechanische Belastung der Prostata, z.B. bei längerem Radfahren
  • Ejakulation in den letzten 48 Stunden (über 50-Jährige)

Aufgrund dieser Probleme mit der sog. "Spezifität" und dem sog. "positiven prädiktiven Wert" des PSA-Tests wird gegenwärtig intensiv nach besseren Diagnose-Verfahren geforscht, die eine bessere Entscheidungshilfe bei der Verdachts-Diagnose Prostatakrebs bieten. Unter anderem wurde bei diesen Forschungsarbeiten der PCA3 Urin-Test entwickelt.